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Blutarmut - Diagnostik

Definition und Ursache der Anämie

Eine Anämie ist definiert als eine Verringerung der Hämoglobulin-Konzentration oder des Hämatokritwertes bzw. der Erythrozyten-Konzentration unterhalb eines bestimmten Grenzwertes. Der Blutmangel kann aufgrund vielfältiger Faktoren entstehen: Störung der Blutbildung, Störung der Zellreifung, Zellzerstörung sowie Blut- oder Zellverlust.
Häufig ist ein Mineralstoff- oder Nährstoffmangel die Ursache für eine Anämie. Manche Anämien beruhen jedoch auch auf angeborenen Defekten (z.B. Sphärozytose, Sichelzellanämie oder Thalassämie) oder chronischen Erkrankungen. Eine Anämie ist unter anderem gekennzeichnet durch eine gesteigerte Infektneigung, Blässe der Schleimhäute, Leistungsminderung oder Müdigkeit.

Ferritin als Marker der Anämie

Aus der Nahrung wird Eisen (zwei- und dreiwertiges Eisen) im Darm resorbiert. Transferrin ist das Transportprotein, welches resorbiertes Eisen zum Speicherprotein in den Zellen bringt. Ferritin ist ein intrazelluläres Protein, das aufgrund seiner Molekülstruktur in der Lage ist, freies Eisen zu binden und zu speichern.
Die Bestimmung der Ferritin-Konzentration gilt unter anderem als sensibler Marker eines Eisenmangels. Ein niedriger Ferritin-Wert im Blut deutet auf einen Eisenmangel hin, der häufig bei Mangelernährung, Darmerkrankungen, Schwangerschaft, bei Blutspendern oder Dialysepatienten zu beobachten ist. Ein hoher Ferritin-Wert im Blut kann dagegen eine Hämochromatose, Resorptions- und Verwertungsstörungen des Eisens hinweisen.

Ferritin (REF 40-01)